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TSG Damen Verbandsliga - 2. Wettkampftag

Die Verbandsligamannschaft der TSG Backnang verpasste am zweiten Wettkampftag mit nur zwei
Zehnteln Rückstand auf den Drittplatzierten TV Feldrennach einen Podestplatz. Wie schon in der
Vorwoche musste sich die junge Mannschaft mit dem vierten Rang (171,80) zufrieden geben. Nach
zwei von vier Wettkampftagen rangiert das Team um die Trainerinnen Melanie Andergassen und Eva
Gier nun auf dem vierten Tabellenplatz. Sieger wurde erneut die TSG Balingen vor dem TV Wetzgau.

Den Wettkampf begannen die Turnerinnen am Stufenbarren. Lediglich Lena Strohmaier und Marijke
Altenmüller konnten an die Leistungen der Vorwoche anknüpfen. Melina Weller, Nadja Straub
und Taina Griem mussten einen Abgang am Gerät in Kauf nehmen. Die hohen Ausgangswerte
der Übungen kompensierten die Punktabzüge, so dass am Ende doch noch ein akzeptables
Mannschaftergebnis heraussprang.

Ab sofort hieß die Devise „sturzfrei“, vor allem am Schwebebalken. Die Eigenmotivation der
Turnerinnen trug Früchte. Die nervenstarke Vorstellung von Griem ebnete den kommenden
Turnerinnen den Weg zu fehlerfreien Übungen. Strohmaier turnte erstmalig einen Strecksalto
Abgang, Straub, Anna Bauer und Altenmüller präsentierten Übungen auf hohem Niveau. Am Ende
des Durchganges wartete die TSG Backnang mit dem höchsten Geräteergebnis auf.

Die guten Vorstellungen fanden ihre Fortsetzung am Boden. Dabei steuerte Michelle Schweizer
wichtige Punkte dem Teamergebnis bei. Altenmüller, Griem und Strohmaier zogen nach, während
Straub einen hervorragenden Bodendurchgang turnte.

„Wir müssen unbedingt Tsukaharas lernen“, so die Analyse der 12-jährigen Turnerin Nadja
Straub. Und genau das ist es, was der jungen TSG Riege fehlt. Hochwertige Sprünge mit guten
Ausgangswerten. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass sich das Team im Endklassement nur im
Mittelfeld wiederfindet. „An den höherwertigen Sprüngen muss unbedingt gearbeitet werden, doch
unsere Hallensituation, so wie sie sich derzeit darstellt, gibt eine optimale Vorbereitung nicht her.
Um größtmögliche Sicherheit bei der Erlernung der Sprünge zu garantieren, wird unbedingt eine
Schnitzelgrube benötigt, die in Backnang leider nicht zu finden ist“, sagte die stv. Abteilungsleiterin
Claudia Krimmer.